Vorabenddemonstration
Am Freitag den 17.01.14 gab es eine linksradikale Vorabenddemo unter dem Motto „Staat und Nazis Hand in Hand“ in Magdeburg. Rund 600 Personen beteiligten sich lautstark. Die Demonstration wurde bewusst nicht angemeldet, da die Veranstalter*innen es strikt ablehnen mit den Bullen und dem Staat zusammen zu arbeiten. Die Demonstration setzte ein klares Statement gegen die immer stärker werdenden Repressionen gegen Antifaschist*innen, wie zuletzt in Hamburg gesehen. Trotz gezündeter Pyrotechnik blieben die Bullen ruhig und niemand wurde festgenommen oder verletzt.
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Proteste gegen den Naziaufmarsch
Am Samstag den 18.01.2014 demonstrierten zum 15. mal rund 800 Nazis in Magdeburg. Das revisionistische Motto „Ehrenhaftes Gedenken statt Anpassung an den Zeitgeist“, angeblich gewidmet den Toten der Bombardierung Magdeburgs 1945, dient in erster Linie dazu den Hintergrund der Bombardierung zu leugnen und sich offen zum Nationalsozialismus zu bekennen. Der selbsternannte „Trauermarsch“ wurde von dem Verein „Initiative gegen das Vergessen“ organisiert und etabliert sich seit der Blockierung des größten Naziaufmarsches Europas in Dresden, als größtes Event der deutschen Naziszene. Natürlich waren die bekannten Nazis aus unserer Region anwesend. Beim „boeseraltermann“ findet ihr wie immer zahlreiche Fotos der Nazis.
Zehntausend Gegendemonstrant*innen versuchten auf unterschiedliche Weise den Naziaufmarsch zu verhindern. Durch Blockaden von Antifaschist*innen an Gleisen und Straßen konnten die Nazis erst mit dreistündiger Verspätung marschieren. Daneben fanden auch mehrere militante Aktionen gegen Bullen, dem Schienennetz der Deutschen Bahn und gegen staatliche Einrichtungen statt. Die Bullen ermöglichten dennoch durch entschlossenes Durchgreifen die Nazidemonstration und verhinderten effektive Proteste. Im Laufe des Tages kam es zu vielen schweren Verletzungen durch Bullenübergriffe u.a.: mehrere schwere Kopfverletzungen, Nasenbeinbrüche und gebrochene Arme. Insgesamt wurden ca. 100 Antifaschist*innen in Gewahrsam genommen. Auf der Rückreise wurden noch Antifas von Nazis an mehreren Orten angegriffen und teilweise verletzt. Hier findet ihr weitere Berichte (linksunten, md-nazifrei und block md)
Kein Frieden mit Nazis, Bullen und Staat! Organisiert den antifaschistischen Kampf! Unsere Solidarität und Respekt gilt allen Verletzten, den Sanis, dem EA und allen anderen Menschen die sich an den Protesten gegen den Naziaufmarsch beteiligt haben.


In Hamburg sollte am 21.12.13 eine Demonstration für die Rote Flora, zum Erhalt der Esso-Häuser und in Solidarität mit den Lampedusaflüchtlingen stattfinden. Mehrere tausend Menschen sammelten sich vor der Roten Flora um gemeinsam zu demonstrieren. Kurz nachdem sich der Demonstrationszug in Bewegung setzte griffen die Bullen mit BFE-Einheiten und Wasserwerfern die Demonstration an und verhinderteten diese, trotz folgenden entschlossenen und militanten Widerstand. Dabei gingen die Bullen sehr motiviert vor und griffen immer wieder die Demonstrant*innen von mehreren Seiten an. Danach verlagerten sich die Auseinandersetzungen weiter in das gesamte Stadtgebiet. Trotz mehreren tausend Bullen, 12 Wasserwerfern, Räumpanzer, Reiterstaffel, zahlreichen Zivibullen und Hubschraubern gelang es den Bullen nicht die selbstherbeigeführten Auseinandersetzungen zu verhindern und jeden Protest zu ersticken. Dennoch wurden, laut
Am kommenden Samstag, den 30.11.2013 findet in Osnabrück eine Demonstration gegen die Innenministerkonferenz (IMK) statt. Während der IMK treten die Köpfe der Innenministerien aller Bundesländer zusammen um gemeinsam, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, über die sogenannte innere Sicherheit zu diskutieren und zu entscheiden. Dabei wird über die Ausweitung der Rechte von Bullen und Geheimdiensten, über Flüchtlings- und Einwanderungspolitik (besser gesagt Abschiebepolitik), sowie über die „Sicherheit“ beim Fußball diskutiert, um gemeinsam eine weitere Verschärfung der öffentlichen Überwachung zu erreichen und neue repressive Maßnahmen voranzutreiben.