Am Abend des 1. März 2011 durchsuchten ca. 30 Bullen in Kampfmontur das Kulturzentrum „SubstAnZ“ in Osnabrück, auf der Suche nach einzelnen indizierten Ausgaben der linksradikalen Zeitung Interim. Dabei wurden sie noch von zehn Zivis unterstützt. Obwohl der Durchsuchungsbeschluss sich zwar gegen den in einem separaten Raum gelegenen Info- und Buchladen richtete, drangen die Bullen jedoch auch in weitere Bereiche des Hauses vor. Dabei störten sie das zeitgleich stattfindende (welch ein „Zufall“) offene antifaschistische „Café Résistance“ und kriminalisierten alle Gäste. Eine Stellungnahme des Hausplenums findet ihr hier.
Am 4. März 2011 demonstrierten aus diesem Anlass spontan ca. 45 Personen durch Osnabrück um ihre Solidarität mit dem „SubstAnZ“ auszudrücken. Es wurde lautstark und mit pyrotechnischer Unterstützung auf die Durchsuchung aufmerksam gemacht. Als die Bullen auftauchten löste sich die Demo auf. Leider wurden 2 Personen von den Cops festgesetzt und bekamen Platzverweise. Mehr Informationen findet ihr im Indymediabericht oder bei der Jugendantifa Kreis Osnabrück.
Wir zeigen uns solidarisch mit dem „SubstAnZ“ Osnabrück und allen anderen von Repression betroffenen linken Info- und Buchläden! Für unzensierte Medien – lest die Interim!
Autonome Antifa Rheine
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„Das Bild zeigt das Solitransparent aus Detmold“

Die alternative Kneipe „Hirsch-Q“ in Dortmund wurde in den frühen Morgenstunden des 12.12. erneut von Nazis angegriffen. Dabei gingen die ca. 10 Täter_innen äußerst brutal vor. Nachdem sie die Fensterfront und den Eingangsbereich bewarfen, drangen sie in das Lokal ein und griffen wahllos Gäste an. Nur durch entschlossene Gegenwehr konnten die Nazis aus dem Gebäude gedrängt werden. Bei der weitergehenden Auseinandersetzung auf der Straße, setzten die Nazis Pfefferspray, Flaschen, Stühle und Messer ein und traktierten ihre schon am bodenliegenden Opfer weiter. Passanten griffen ein und halfen den Angegriffenen. Die Angreifer ergriffen schließlich die Flucht, wobei einer überwältigt, festgehalten und der Polizei übergeben werden konnte. Die Angreifer trugen durch die entschlossene Gegenwehr ebenfalls Verletzungen davon. Fazit des Angriffes: 4 Verletzte, einer mit Stichverletzungen. Ausführlichere Informationen findet ihr 


Am Samstag den 2.10.2010 fand in Münster zum ersten Mal eine Nachttanzdemo statt. Die Demonstration sollte eine Klammer darstellen „für die verschiedenen Kämpfe und Auseinandersetzungen darstellt, in der sich Initiativen und Einzelpersonen mit ihren Forderungen und Interessen ausdrücken können und die damit das Gemeinsame in verschiedenen Kämpfen hervorhebt: die Opposition zu einer Stadtpolitik, die Wohlstand und Ordnung zu ihren Leitmotiven erklärt und damit Ausschluss und Ausgrenzung produziert. “
